5.2 Such- und Vorschlagsservices (Service)

Use-Cases:

  • Nutzer:innenspezifische Suche und Vorschlagsfunktion

Beschreibung:

Nutzer:innen nutzen Suchen stets in einem bestimmten Kontext. Sei es dass sie für eine bestimmte Lehrsituation Materialien suchen oder sich für persönliche Weiterbildungsangebote interessieren. Basierend auf den Nutzer:innenkontexten und Informationen, die diese mit der Plattform teilt, beispielsweise durch Nutzung ihrer Data-Wallet, werden die relevanten Materialien, Kurse oder andere Objekttypen angezeigt. Dabei werden Interaktionen anderer Service-Provider, soweit von der Nutzerin gewünscht und erlaubt, berücksichtigt.

Hier einzubeziehen sind die Ergebnisse aus den zu entwickelnden und weiterzuentwickelnden KI-Services, wie bspw. dem Recommender-System. Auch die Interaktionen der Nutzerin mit den Suchergebnissen sollten an KI-Services zurückfließen (wenn diese zustimmt).

Im Rahmen der norwegischen OER-Plattform NDLA wurden außerdem Konzepte wie "Circle of Trust" untersucht. Dieses Konzept beschreibt ein Verfahren, bei dem die sozialen Kontakte der Nutzerin analysiert werden und darauf basierend passende Lehr- und Lerninhalte angezeigt werden. Dieses Konzept kann auch im Rahmen von BOERD auf ihre Tauglichkeit in einer NBP überprüft werden. Materialien, die von "befreundeten" / vertrauten Personen genutzt werden, werden dann auch der suchenden Person bevorzugt angezeigt. Damit einhergehende Fragen des Datenschutzes sind ebenfalls zu betrachten.

Technologien:

  • Data-Wallet
  • Recommender-Systeme (KI)
  • Suchtechnologien (z.B. Elasticsearch)

Betriebskonzept: 

Die Arbeiten, die im Rahmen dieses Arbeitspaketes zu erledigen sind, werden in den Core der edu-sharing Software zurückfließen und werden somit auch in den Landesinstanzen nachgenutzt. Die genannten und benötigten KI-Services werden dabei als zentrale Services einer Bildungsinfrastruktur bereit gestellt und sind auch durch andere Partner nutzbar. Der Weiterbetrieb wird daher  auch im Rahmen der Nutzung durch die Landeslösungen benötigt werden und als Micro-Service durch die betreibenden Organisationen bereitgestellt. Dies könnte beispielsweise die GWDG sein, oder auch Dataport für ihre jeweiligen Landesinstanzen.

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Anne Zobel 200
Herr Torsten Simon 200
Steffen Rörtgen 200